Sponsoring im Sport

Sportsponsoring nimmt von allen Arten des Sponsoring, wie beispielsweise dem Mäzenentum, Spenden oder Verbandssponsoring, eine herausragende Stellung ein und existiert im Prinzip seitdem es öffentliche Sportveranstaltungen gibt. Die Geldgeber erwarten sich dafür Werbung für ihr Produkt oder die angebotene Dienstleistung, um diese einem möglichst breitem Publikum näher zu bringen. Grundsätzlich wird dabei zwischen Haupt- und Nebensponsoren unterschieden.

Hauptsponsoren haben das Recht, auf dem Trikot eines Sportlers klar ersichtlich ihren Namen anzubringen oder in der Bandenwerbung öfter gesehen zu werden. Nebensponsoren können Firmenlogos auf den Trikotärmeln platzieren.

Wettbewerbssponsoring

Dabei wird nicht ein einzelner Sportler oder eine Mannschaft finanziell unterstützt, sondern ein ganzer Wettbewerb. So wird der Firmennamen im Zusammenhang mit dem Wettbewerbsnamen genannt. Einige bekannte Beispiele dafür sind die italienische Fußballliga (Serie A TIM), die englische Premier League (Barclays Premiership) oder die Tipico Bundesliga in Österreich.

Mannschaftssponsoring

Keine Mannschaft im bezahlten Sport (mit Ausnahme von Nationalteams im Fußball oder Eishockey) kann heute mehr darauf verzichten, auch nicht der FC Barcelona, der jahrzehntelange keinen Sponsorennamen auf den Trikots zuließ. Vorreiter in Deutschland war in den 1970-er Jahre Eintracht Braunschweig mit Jägermeister auf dem Trikot. Zu den weltweit bekanntesten Fußballsponsoren gehört zweifellos Emirates, die Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, die bei zahlreichen renommierten Vereinen weltweit als Hauptsponsor in Erscheinung tritt. In den letzten Jahren haben aber auch Anbieter von Wetten und Online Casinos das Sponsoring im Fußball entdeckt. Einer der bekanntesten Sponsoren von diesem Typ ist das österreichische Unternehmen bwin. Wenn Sie spielen und einen großen Jackpot bei wunderino bekommen, können Sie den Gewinn dort auf Sportwetten setzen.

Namen Sponsoring

Die langfristige Vergabe von Namensrechten an Spielstätten wurde in den letzten Jahren in Deutschland ebenfalls immer populärer, wenn auch nicht immer bei den Fans, die sehr oft an traditionellen Namen festhalten. Die bekanntesten Beispiele für das Spielstättensponsoring sind die Allianz-Arena, die Veltins Arena, der Signal Iduna Park oder die Mercedes-Benz-Arena. In Hamburg wurden die Namensrechte allerdings der Firma Imtech wieder abgekauft, damit das Stadion offiziell wieder Volksparkstadion heißt.