Fußball: SC Fortuna Köln

Der Fußballverein Sport-Club Fortuna Köln e. V. ist neben dem 1. FC Köln die bekannteste Fußballmannschaft der Rheinmetropole und wurde am 21. Februar 1948 gegründet. Der Verein entstand aus der Fusion des Bayenthaler SV, des SV Victoria Köln und des Sparkassen-Vereins 1927 Köln. Der FC Alter Markt Köln wurde im Jahr 1976 erfolgreich integriert. Die Gründung des Vereins war auch eine Antwort auf den eine Woche zuvor gegründeten 1. FC Köln.

Die Jahre 1967 bis 2000

Im Gegensatz zum berühmten Stadtrivalen liefen „die Südstädter“, wie sie auch genannt werden, sportlichen Erfolgen im bezahlten Profifußball lange Zeit hinterher. Dies änderte sich ab dem Jahr 1967 unter der Präsidentschaft von Jean Löring, der den klammen Verein auch finanziell großzügig unterstützte. Der sportliche Höhepunkt war der Aufstieg in die Fußball-Bundesliga in der Saison 1973/1974. Nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz scheiterte der Klassenerhalt und es ging wieder zurück in die zweite Liga. 26 lange Jahre blieb man dort hängen, manchmal knapp am Aufstieg vorbei, manchmal aber auch ebenso knapp dem Abstieg in die dritte Liga entronnen.

Ein besonderes Highlight gab es aber dabei noch: Im Pokalfinale 1983 stand man dem Stadtrivalen 1. FC Köln im Müngersdorfer Stadion gegenüber und unterlag trotz starker Leistung mit 0:1.

Die Jahre 2000 bis 2005

2001 musste der Verein, immer noch unter der Leitung von Jean Löring, der wenige Jahre danach starb, Konkurs anmelden. Trotz zahlreicher Spenden und ungewöhnlicher Aktionen, um den Verein finanziell am Leben zu halten, erfolgte der Absturz in die vierte Liga und 2005 musste der Spielbetrieb eingestellt werden.

Die Jahre 2006 bis 2019

Nach einer Spendenaktion und einem Benefizspiel gegen den 1. FC Köln hatte man wieder genug finanzielle Mittel, um einen Neustart mit der Jugendmannschaft zu wagen. Mit Erfolg, denn nach dem langen Weg aus den unteren Spielklassen ist man wieder in der dritten Liga, und damit im Profifußball, angekommen.